Welche Langzeiterfolge gibt es?

Grundsätzlich ist zu bedenken, dass eine Wurzelkanalbehandlung immer die letzte Möglichkeit darstellt, einen erkrankten Zahn zu erhalten. Wir nehmen uns für die Behandlung die nötige Zeit und setzen fortschrittliche und bewährte technische Hilfsmittel ein. Die Erfolgsquote der Wurzelkanalbehandlung in unserer Praxis ist deshalb sehr hoch. Das bedeutet für den Patienten: Die Zähne verhalten sich nach Abschluss der Behandlung symptomlos und verbleiben noch viele Jahre funktionstüchtig in der Mundhöhle.

Doch selbst bei größtmöglicher Sorgfalt, dem Einsatz modernster Technologien und viel Erfahrung des Behandlers, ist eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung nicht immer garantiert. Deshalb möchten wir Sie auch über mögliche Komplikationen aufklären, auch wenn diese äußerst selten auftreten:

  • Fortbestehen des Entzündungsherdes an der Wurzelspitze trotz dichter Füllung.

  • Instrumentenbruch im Wurzelkanal während der Aufbereitung.

  • Perforation der Wurzelkanalwand. Dieses Risiko können wir jedoch durch unsere maschinelle
    Wurzelkanalaufbereitung stark reduzieren.

  • Bruch einer Wurzel oder eines Zahnteilstückes während oder nach der Wurzelkanalbehandlung.

  • Verkalkte oder stark gekrümmte Kanäle können eine vollständige Wurzelkanalaufbereitung erschweren
    oder gar unmöglich machen. In diesen Fällen sollte der Zahn dann extrahiert werden.

Der Aufwand lohnt sich in den allermeisten Fällen

Die Wurzelkanalbehandlung ist zeitaufwändig und erfordert Erfahrung, Geduld und Fingerspitzengefühl. Doch der Aufwand lohnt sich. Denn diese Möglichkeit der Zahnerhaltung ist für den Patienten vorteilhafter als die Konsequenzen des Zahnverlustes. Bleibt der eigene Zahn erhalten, sind keine weiteren aufwändigen Behandlungen und Kosten für Zahnersatz notwendig, und das natürliche Erscheinungsbild der Zähne bleibt bestehen.

 
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