Diagnostik und Tests zur Bestimmung
des Karies-und Parodontitisrisikos

Jeder Mensch ist unterschiedlich anfällig für Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) und Karies. Es gibt eine Fülle von Faktoren, die zusammen das individuelle Karies- und Parodontitisrisiko ergeben. Das Risiko, daran zu erkranken, kann durch verschiedene Diagnoseverfahren und Tests ermittelt werden. Je nach Ergebnis, wird für den Patienten ein genau auf ihn abgestimmtes Prophylaxeprogramm erstellt. Die Tests zur Bestimmung des Karies- und Parodontitisrisikos sind sicher, bewährt und schmerzfrei.

Speicheltests und weitere Untersuchungen

Durch Speicheltests werden sogenannte Risikofaktoren untersucht und bewertet, die ursächlich für die Entstehung und Entwicklung von Karies sind. Dabei bestimmen wir die Anzahl Karies auslösender Bakterien in der Mundhöhle (Streptokokkus Mutans und Laktobazzillus). Je höher die Bakterienzahl, desto größer das Kariesrisiko. Anhand weiterer Testverfahren wird festgestellt, wie viel Speichel produziert wird (Speichelfließrate). Da der Speichel wichtig für die Selbstreinigung der Zähne ist, sollte lieber zu viel als zu wenig Speichel produziert werden. Ferner wird untersucht, wie gut der Speichel in der Lage ist, schädliche Säuren zu neutralisieren (Pufferkapazität). Gentests und DNS-Bakterientests werden fallweise zur Bakterienbestimmung und Bestimmung der genetischen Veranlagung für Parodontitis und Karies gemacht. Die Sondierung der Zahnfleischtaschen zur Beurteilung des Zahnfleischzustandes und die Überprüfung des Zustandes bereits vorhandener Füllungen, Kronen oder Brücken gehören ebenfalls zur Basisuntersuchung.

Die Ergebnisse der Tests und Untersuchungen sind Grundlage für die individuellen Behandlungs- und Vorsorgemaßnahmen. Diese werden exakt auf die Erfordernisse des Patienten abgestimmt. So kann unser gemeinsames Ziel erreicht werden:

„Gesunde eigene Zähne - ein Leben lang“

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